50 Jahre IKM - Räume der Musik – Urban Music Studies
Termin: 17. Oktober 2025 um 13:30 - 15:30
Abmeldefrist: 16. Oktober 2025 um 13:30
Ort: Treffpunkt: IKM Gr. Seminarraum E0101
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Räume der Musik – Urban Music Studies
Soundwalk
Im Rahmen dieses Programmpunkts geben Prof. Dr. Andrea Glauser und Prof.
Dr. Lisa Gaupp zunächst eine Einführung in das Forschungsfeld der Urban
Music Studies. Dabei skizzieren sie zentrale inhaltliche Perspektiven
sowie bisherige Aktivitäten, unter anderem im Kontext gemeinsamer
Lehrformate mit der TU Wien. Zudem geben sie einen Ausblick auf die
internationale Konferenz „Groove the City – Move the Streets“, die im
September 2026 stattfinden wird.
Anschließend führt Conny Zenk die Teilnehmer:innen auf einem Soundwalk auf und rund um den Campus der mdw. Der Soundwalk eröffnet einen praxisorientierten Zugang zur klanglichen Dimension urbaner Räume und veranschaulicht zentrale methodische Ansätze der Urban Music Studies.
Hinweis: Bitte zum Workshop kabelgebundene Kopfhörer mit Klinkenstecker mitbringen!
ANDREA GLAUSER studierte Soziologie, Kunstgeschichte, Philosophie und Volkswirtschaftslehre in Bern und New York. 2008 promovierte sie mit einer Arbeit zur Wechselbeziehung zwischen Kulturpolitik und künstlerischer Praxis am Beispiel des “Artist-in-Residence” an der Universität Bern. 2017 habilitierte sie sich an der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern mit einer Untersuchung zu Hochhaus- und Stadtbilddebatten in europäischen Metropolen. Sie arbeitete als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Universität Bern (2003-2010) und war Visiting Scholar an der Columbia University in New York (2006; 2011-12) sowie am Institut Français d’Urbanisme, Université Paris-Est (2010-11). Zwischen 2015 und 2017 war sie Oberassistentin am Soziologischen Seminar der Universität Luzern und vertrat 2017/2018 die Professur für Soziologische Theorie und Allgemeine Soziologie. Zudem lehrte sie an der Hochschule Luzern qualitative Forschungsmethoden. Sie ist Mitglied des künstlerisch-soziologischen Kollektivs Institute of Strollology und im wissenschaftlichen Beirat der Buchserie Urban Music Studies sowie des Forschungsprojekts Biennalisierung der Landschaft oder kulturell geleitete Regionalentwicklung?. Seit Oktober 2019 ist sie Professorin für Kulturwissenschaft an der mdw.
LISA GAUPP ist Professorin für Cultural Institutions Studies am Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM).
Sie forscht und lehrt zu kulturellen Institutionen/Normen, musikalischen Praktiken, Performing Arts, Kulturorganisationen, Migration, Ungleichheiten, globale Verflechtungen, urbanen Räumen, Politiken, Diversität und Dekolonialisierung. Sie studierte Angewandte Kulturwissenschaften sowie Interkulturelle & Internationale Studien an den Universitäten in Lüneburg und Barcelona und promovierte in Musikwissenschaft/Musikethnologie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (summa cum laude). An der Fakultät Kulturwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg vertrat sie in den Jahren 2019 bis 2021 die Professur für Kultursoziologie und habilitierte sich zum Thema „Kulturelle Diversität in der kuratorischen Praxis: Politik(en) globaler Künste“ an der gleichen Fakultät (Venia legendi: Soziologie insb. Soziologie der Kultur und der Künste).
Ihre Forschungen wurden mit zahlreichen Stipendien, u. a. durch die Studienstiftung des deutschen Volkes und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Für ihre Publikationen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u.a. den Best Research Article Award 2020 (Journal of Cultural Management and Cultural Policy) für “Curatorial Practices of the ‘Global’”, den Best Early Career Research Paper Award in Sociology of Culture (European Sociological Association) für “Festival Curators as Gatekeepers for Sociocultural Diversity” sowie den SOPHIA Prize for University Graduates (Soroptomists International) für ihre Dissertation „Die exotisierte Stadt – Kulturpolitik und Musikvermittlung im postmigrantischen Prozess“.
Lisa Gaupp ist Ko-Herausgeberin von “Diversity and Otherness. Transcultural Insights into Norms, Practices, Negotiations”, von “Arts and Power. Policies in and by the Arts“ und einer Buchreihe zu “Urban Music Studies” (Intellect). Sie ist Mitglied im Research Network Sociology of Culture der European Sociological Association, Gründungsmitglied des internationalen Forschungsnetzwerks “Brokering Intercultural Exchange”, und Gründungsmitglied der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, in der sie als Ko-Sprecherin der Sektion „Transkulturelle Lebenswelten“ fungiert.
Lisa Gaupp lebte in den USA, Guatemala, Haiti und Spanien, war im Jahr 2009 Organisatorische Leiterin des Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerbs der Stiftung Niedersachsen in Hannover und hat drei Kinder.
CONNY ZENK erforscht in ihren künstlerischen Arbeiten hybride und partizipatorische Kontexte zwischen Performance, Video- und Klangkunst und urbanem Raum. Sie arbeitet an Themen, die soziale Medien, Migration, Gender und Feminismus sowie urbane und räumliche Konzepte untersuchen. Conny Zenk ist Gründerin der Performance-Reihe RAD Performance. Seit 2013 entwickelte und kuratierte Conny Zenk zahlreiche Uraufführungen im Kontext von zeitgenössischer Performancekunst, Aktivismus, urbaner Erkundung und Radfahren. 2010-2016 arbeitet sie als Co-Director von Aschwanden/ Zenk im Bereich Performance und Medien an zahlreichen Projekten wie Art of Reading Maps, mobile stories, selfie shamanism, u.v.m. 2008-2012 war sie Mitbegründerin der Performance-Gruppe ffid, mit künstlerischen Projekten an der Schnittstelle zwischen Performance und digitale Medien. Ihre Arbeit umfasst Projekte in Asien und Europa, Kooperationen in audio-visuellen Konzerten, Film, Tanz, Theater und Oper, sowie transdisziplinäre und transkulturelle Aktionsformen im öffentlichen Raum.
connyzenk.com
Termin: 17.10.2025 um 13:30h
Treffpunkt: IKM Gr. Seminarraum E0101
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